„Die Bildung der Völker-Beschreibung und Völkerkunde erfolgte in zwei Stufen: (1) als Völker-Beschreibung in der Arbeit deutscher Forscher in Sibirien (Messerschmidt, Müller, Gmelin, Steller, Fischer) in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts; (2) als Ethnologie (Völkerkunde), in der Arbeit deutschsprachiger Historiker (Schöpperlin, Thilo, Schlözer, Gatterer, Kollár) in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts.“.

Ethnografie kann einfach definiert werden als „..die Beobachtung, Beschreibung, Darstellung und/oder Darstellung gelebter gesellschaftlicher Erfahrung.“. ‚Ist ein Prozess der Schaffung und Darstellung von Wissen (über Gesellschaft, Kultur und Individuen) und umfasst eine Feldstudie, die lang genug ist, um die alltäglichen Normen und Routinen der Menschen zu überdecken‘.

„Ethnograph synthetisiert unterschiedliche Beobachtungen, um ein ganzheitliches Konstrukt von ‚Kultur' oder Gesellschaft‘ zu schaffen. „Laut Bromley sollte die Ethnographie ‚Ähnlichkeit‘ und Unterschiede zwischen Völkerkunde n und die Veränderungen ihrer Eigenschaften in der Zeit, d.h. ethnische Prozesse' untersuchen“. Ethnographie zielt darauf ab, das Leben, wie es gelebt und erlebt wird, durch ein Volk zu beschreiben. Die Anthropologie dagegen ist eine Untersuchung der Bedingungen und Möglichkeiten menschlichen Lebens.

Visuelle Ethnografie untersucht Menschen in einem breiten Spektrum von Situationen, Forschungsleben und menschliches Verhalten, um das innere Leben und die verschiedenen sozialen Enklaven und persönlichen Umstände der Gesellschaft zu vermitteln. Die Kombination von visuellen Medien und ethnographischer Forschung bietet eine zielgerichtete Darstellung der Bedeutung in Bezug auf gesellschaftliche Ereignisse.

Ethik der Forschung in der Ethnographie. „Diese beiden Anliegen mit Ergebnissen und Rechten werden oft von Ethikern in Gruppen von Prinzipien übersetzt, die die Forschungspraxis leiten. Die folgende Liste, von Beauchamp et al. (1982: 18-19), ist typisch: Nicht-Maleficenz: dass die Forscher den Teilnehmern nicht schaden sollten. Nutzen: dass die Forschung an menschlichen Versuchspersonen einen gewissen positiven und erkennbaren Nutzen bringen sollte und nicht nur um seiner selbst willen durchgeführt werden sollte. Autonomie oder Selbstbestimmung: dass die Werte und die Entscheidungen der Forschungsteilnehmer sollten respektiert werden. Justiz: dass Menschen, die in relevanten Punkten gleich sind, gleich behandelt werden sollten.“.

Völkerkunde Copyright 2021 Eduardo González Santos. Der Eigner hat das Recht, (durch Ermächtigung) das Kopieren des Inhalts in irgendeiner Weise („Vervielfältigungsrecht“).

Seitenübersicht

Über
Kontakt
Bedingungen
Datenschutz
Impressum

Deutsch
Français
English
Español

Völker-Beschreibung
Ethnos-Begriffe